• Heike Christina Jekel

13.000 € für die Traumhochzeit, Kassenleistung für die Geburt?


Laut einer Umfrage von 2019 die ich heute gefunden habe, geben Paare in Deutschland im Durchschnitt 13.000 € (!) für die Hochzeit aus.


Ich stellte mir dann durchaus die Frage, weshalb sich Frauen/Paare so schwer tun, für die Vorbereitung der Geburt Ihres Babys so viel Geld aus zu geben?


Natürlich kann die Braut nach einer Traumhochzeit noch Jahre mit den wundervollen Hochzeitsbildern in der Vergangenheit schwelgen. Das ist nach einer Geburt die traumatisch abgelaufen ist, nicht wirklich möglich und doch kann ich aus meiner Arbeit mit Frauen nach solch einer Geburten klar sagen, dass die Erinnerungen daran wesentlich deutlicher und farbiger sind, als all die wunderbar gestellten Fotos des Hochzeitsfotografen.


Auch Jahre später leiden Frauen immer noch unter den Erinnerungen und werden an jedem Geburtstag des Kindes erneut daran erinnert. Jedes Jahr wieder kommt der Flashback. Das Gefühl, das diese Frauen oftmals haben, ist das Gefühl versagt zu haben. Im Vorfeld nicht genug getan zu haben. Nicht informiert genug gewesen zu sein. Und vor allem nicht selbst-bestimmt gewesen zu sein, sondern sich der Situation haben ausliefern müssen, weil sie keine andere Wahl hatten.


Was noch dazu kommt, ist, dass auch für das Baby diese Geburtserfahrung in den meisten Fällen ein traumatisches Erlebnis war, denn das Baby war ja schließlich hautnah dabei.

Während der Körper der Mutter also mit Stress-Hormonen geflutet wurde, was neben bei erwähnt, die Ausschüttung der für die Geburt notwendige Hormon Oxytocin blockiert, wurde auch das Baby mit diesen Hormonen geflutet. Dies bedeutet, dass auch das das Baby Stress hat und mit diesem Stress in die Welt geboren wurde. Diese Kinder leiden oftmals ihr ganzes Leben darunter, denn das Gefühl von Geborgenheit und Willkommen sein kann sich nicht einstellen.


Hinzu kommt, dass die Mutter oftmals durch das Fehlen des Liebeshormons Oxytocin auch gehemmt wird, das Baby liebevoll anzunehmen, was zusätzlich zum Gefühl des "nicht gut genug zu sein" führen kann.


Ich frage mich also wirklich nach Jahren der Arbeit mit Frauen, weshalb es immer noch mehr Wert hat eine Hochzeit zu planen, statt sich auf diesen heiligen Moment der Geburt vorzubereiten mit allem was möglich ist. So viele Frauen berichten mir im Flowbirthing Mentorinnen Programm von ihren selbstbestimmten kraftvollen Geburten. So viele Berichte und Bücher finde ich inzwischen, die doch einen Funken Hoffnung zünden sollten, dass Geburt nicht etwas ist "wo man eben durch muss", sondern Geburten, dass es manchmal sogar lustvolle Momente dabei gibt. Was wenn es wirklich wahr ist?


Was, wenn wir Frauen tatsächlich von Natur aus in der Lage wären unsere gesunden Babys, die fast 10 Monate in uns gewachsen und gereift sind, ohne dass wir viel dazu beitragen mussten, auch ohne medizinische Unterstützung und Eingriffe in diese Welt gebären könnten? Nur mal so ganz hypothetisch Gedacht. Was wäre, wenn Geburt nicht so gefährlich wäre, wie uns erzählt wird? Was, wenn wir uns wirklich darauf besinnen, dass unser weiblicher Körper und das Baby gemeinsam ganz genau wissen, wie Geburt geht?


Was wäre es Dir Wert, Dir dieses Wissens wieder bewusst zu sein? Ganz ehrlich? Das ist unbezahlbar, denn es ist urweibliches Weisheitswissen von dem wir die letzten Jahrhunderte abgeschnitten wurden, so dass wir inzwischen versuchen mit dem Kopf zu gebären - doch Geburt schaffen wir nicht mit dem Kopf (Verstand) - Geburt geschieht aus der inneren Anbindung heraus.


Also mach Dich auf den Weg zurück zu Deiner inneren Stärke um gemeinsam mit Deinem Baby auf der Welle der Freude zu surfen! Such Dir die Unterstützung die Du brauchst, sei es Dir und Deinem Baby wert und buche eine Doula die dich während der Geburt begleitet und den Raum für Dich hält, die Dich unterstützt und Dir Kraft gibt!

Buche eine Flowbirthing Mentorin und mache einen Kurs bei ihr oder noch besser, lass Dich durch die Schwangerschaft von ihr begleiten, denn sie hat diese Rückanbindung wieder erlangt und kann Dich aus diesem Grund auch optimal begleiten.


Und wenn Du nun darüber nachdenkst, ob es nicht doch eine gute Idee wäre sich optimal auf diese Geburt vorzubereiten, dann mach Dir doch auch gleich Gedanken zum Thema Wochenbett nach der Geburt, denn da läuft auch gewaltig was schief! Aber mehr dazu gibt es in einem anderen Blogbeitrag...



Ich wünsche Dir für diese Schwangerschaft, dass Du sie bewusst erlebst und Dich auf die Transformation von der Frau zur Mutter gut vorbereitest, so dass Du in freudiger Erwartung sein kannst auf den Tag der Geburt, an dem Du Dein Baby endlich in Deinen Armen halten kannst und Dir mit gutem Gewissen sagen kannst, dass Du Dich voll und ganz darauf eingelassen hast und Ihr gemeinsam diese Reise gemacht habt in einem Co-Kreativen Tanz. Und nein, es gibt keine Garantie für eine Traumgeburt, aber Du kannst durch das tiefe urweibliche Wissen, mit dem was kommt in Frieden sein.

Herzensgrüße,

Heike Christina

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